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Wichtigste Rechtschreibregeln

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Lehrperson: Christina

Zusammenfassung

Die wichtigsten Rechtschreibregeln

Das Wichtigste in Kürze

Es gibt so viele komplizierte Rechtschreibregeln, Ausnahmen und Spezialfälle – da verliert man immer wieder mal den Überblick! Hier sind deshalb die wichtigsten Regeln zusammengefasst. Für Details solltest Du Dir die anderen Rechtschreiblektionen von evulpo anschauen.



Info 1: Die wichtigsten Regeln

Hier findest Du eine Zusammenstellung der wichtigsten Rechtschreibregeln, die Du beim Schreiben von Texten immer im Kopf haben solltest. 


GROSS- VS. KLEINSCHREIBUN

Die meisten Wörter werden kleingeschrieben. Großgeschrieben werden: das erste Wort im Satz, Nomen, Eigennamen (auch mehrteilige), nominalisierte Wörter (z.B. nominalisierte Verben) und höfliche Anredepronomen. Die Großschreibung von höflichen Anredepronomen ist aber freiwillig.


Beispiele:

meine Freundin Sabrina

Das Gehen fällt mir schwer.

Verstehen Sie das?

Jeder Fünfte schnarcht.


GETRENNT- UND ZUSAMMENSCHREIBUNG

Zusammengesetzte Wörter (= Komposita) schreibt man in der Regel auch zusammen. Aber was ist mit den Verbindungen zwischen Nomen/Adjektiven und Verben? Die meisten schreibt man getrennt. Diejenigen Verbindungen, die man häufig braucht und die eine neue Bedeutung haben, werden aber häufig zusammengeschrieben und bilden so eine Ausnahme.


Beispiele – Komposita:
Beispiele – Verben:

Affentheater

(das) Radfahren

Service-Angestellter 

schnellstmöglich

zuckersüß 

todlangweilig

Cola trinken

freundlich grüßen 

gebückt gehen

kopfstehen

blaumachen

geschenkt bekommen


Dann ist es so, dass Verbindungen mit bestimmten Partikeln getrenntgeschrieben werden. Und es gibt auch einige Spezialfälle, bei denen es egal ist, ob man sie zusammen- oder getrenntschreibt. Entscheide Dich für eine Variante und versuche, immer die Gleiche zu verwenden.


Beispiele – Partikeln:

wie viel

zu viel

vor allem 

Beispiele – Spezialfälle:

mithilfe – mit Hilfe

infrage – in Frage

zuhause – zu Hause


LANGE VOKALE

Lang bzw. gedehnt ausgesprochene Vokale sind in vielen Wörtern (aber nicht in allen!) als solche ge-kennzeichnet. Markierungen erfolgen dann mit „ie“, mit „h“ oder mit einem Doppelvokal. Umlaute wer-den aber nie verdoppelt.


Beispiele:

Riemen

bieder

viele

Parkuhr

Bahre

ihnen

leer

Seele

Waage


Es gibt übrigens den Fall, dass es zwei gleichklingende Wörter mit unterschiedlichen Bedeutungen gibt. Häufig ist es bei diesen so, dass in einem Wort die Vokaldehnung markiert ist (z.B. mit „h“) und im anderen nicht. Präge Dir die unterschiedlichen Schreibungen ein.


Beispiele:

wieder

Lied

Seite

das ist wahr

Lehre

wider (gegen)

Lid

Saite

ich war nett

Leere


KONSONANTEN (NACH KURZEN VOKALEN)

Kurz ausgesprochene Vokale wirken sich häufig auf die Schreibung von Konsonanten aus. So steht statt „k“ stets ein ck“ (und ganz selten „kk“) und statt „z“ ein „tz“. Bei anderen Konsonanten erfolgt in der Regel eine Verdoppelung (= Doppelkonsonanten), außer ein anderer Konsonant ist dazwischengeschoben worden oder sie werden von einem weiteren Konsonanten gefolgt. Übrigens: Bei Pluralformen kann es vorkommen, dass sich der Endkonsonant verdoppelt.


Beispiele:

zackig

Fackel

Zweck

petzen

Ritze

Katze

Paddelboot

Kappe

bitter

Gefängnisse

Busse

Lehrerinnen


„F“ ODER „V“

Die meisten Wörter, bei denen Du ein „f“ aussprichst, werden auch mit „f“ geschrieben (Früchte, faszinierend, funkeln usw.). Aber: Es gibt auch einige Wörter, die statt mit einem „f“ mit „v“ geschrieben werden – dies vor allem dann, wenn entweder die Vorsilbe „vor-“ oder die Vorsilbe „ver-“ im Wort vorhanden ist. Oder wenn das Wort ein Fremdwort ist.


Beispiele: 

der Vormittag 

vorlaut

verlaufen

Video

Niveau

naiv


DIE STAMMREGEL

Ein Wortstamm wird meistens in jedem Wort, in dem er enthalten ist, gleich geschrieben. Falls Du nicht weißt, wie ein Wort geschrieben wird, überlege Dir, ob Du ein verwandtes Wort kennst – beide Wörter werden dann mit dem gleichen Stamm geschrieben.


Beispiele:

die Ecke

anecken


„DASS“ ODER „DAS“?

Ein sehr bekannter Zweifelsfall! Handelt es sich um einen Artikel, ein Demonstrativpronomen oder ein Relativpronomen, so musst Du „das“ schreiben. Ob es sich um ein Relativpronomen handelt, kannst Du mit einer Ersatzprobe herausfinden: Ergibt der Satz noch Sinn, wenn Du „das“ durch „welches“ ersetzt? Handelt es sich um eine Konjunktion, so musst Du „dass“ mit „ss“ schreiben.


Beispiele – das:

Ich habe mir ein Gemälde gekauft, das mir sehr gut gefällt.

Das Kind, das mir immer wieder begegnete, war plötzlich weg.

Kannst du mir erklären, wie das alles so gekommen ist?


Beispiele – dass:

Schade, dass du mir nicht Bescheid gegeben hast.

Ich sehe das immer so, dass nichts ohne Grund geschieht.

Dass ich dir nicht vertrauen kann, hat nichts mit dir zu tun.


„SS“ ODER „SS“

Versuche Dir zu überlegen, wie das Wort und der darin enthaltene s-Laut ausgesprochen werden. Sprichst Du den Vokal lang oder kurz aus? Ist der s-Laut stimmhaft oder stimmlos? Das Eszett „ß“ wird für stimmhafte s-Laute nach langen Vokalen oder Doppellauten (z.B. „au“, „ei“, „eu“) gesetzt. Ein „ss“ schreibst Du immer dann, wenn davor ein kurzer Vokal steht.


Beispiele – ß:

Für Späße habe ich jetzt keine Zeit.

Schließlich müssen wir ihr helfen.

Draußen ist es so kalt!


Beispiele – ss:

Wer hat diese Seite herausgerissen?

Sie haben schon wieder ihre Hausaufgaben vergessen.

Musst du damit angeben?



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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

„f“ oder „v“?

„ß“ oder „ss“?

„Dass“ oder „das“?

Was besagt die Stammregel?

Was sind die wichtigsten Rechtschreibregeln?

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