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Hormone

Regulation und Vernetzung des Hormonsystems

Regulation und Vernetzung des Hormonsystems

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Lehrperson: Heverton

Zusammenfassung

Regulation und Vernetzung des Hormonsystems

Der Hypothalamus und die Hypophyse

Das Hormonsystem des menschlichen Körpers wird hauptsächlich durch den Hypothalamus und die Hypophyse gesteuert. 


Hypothalamus

Der Hypothalamus hat viele neuronale Verbindungen zu anderen Hirnzentren. Seine Hormone werden durch neuroendokrine Zellen synthetisiert.


Hypophyse

Die Hypophyse kann in zwei Bereiche unterteilt werden.

  • Der Hypophysenvorderlappen ist ein endokrines Organ, wo verschiedene Hormone gebildet werden. Der Hypothalamus steuert dann durch anregende oder hemmende Hormone (Releasing- und Inhibiting-Hormonen) die Ausschüttung dieser Hormone.
  • Im Hypophysenhinterlappen enden die Axone aus dem Hypothalamus, die hormonhaltige Vesikel besitzen.


Endokrine Regulationsmechanismen

Der menschliche Körper kann den Hormonhaushalt auf verschiedene Wege regulieren. Wenn mehr Hormone ausgeschüttet werden, wird die Wirkung auch verstärkt.

  • Hypothalamus kann mit Releasing- und Inhibiting-Hormonen die Ausschüttung und Wirkungsstärke von anderen Hormonen beeinflussen.
  • Negative Rückkopplung: Wenn eine Variable A (z.B. Hormon X) einen bestimmten Konzentrationswert untersteigt, löst das automatisch eine Reaktion in den entsprechenden Organen aus. Diese Reaktion sorgt, dass der Konzentrationswert wieder steigt. Das gleiche gilt auch umgekehrt.

Biologie; Hormone; 11.-12. Klasse Gymnasium; Regulation und Vernetzung des Hormonsystems


  • Positive Rückkopplung: je mehr von einem Hormon vorhanden ist, desto mehr wird produziert, damit schnell einen Maximalwert erreicht wird. Der Eisprung sowie die Geburt eines Kindes sind Ereignisse, die durch positive Rückkopplung ausgelöst werden.
  • Dichte der Rezeptoren: kann in den Zielzellen erhöht (up-regulation) oder gesenkt (down-regulation) werden. Dadurch kann die Empfindlichkeit der Zellrezeptoren gegenüber einem Hormon ab- oder zunehmen, je nach Hormonkonzentration.
  • Enzymkonzentration: bestimmte Enzyme können ebenfalls die Hormonwirkung beeinflussen, je mehr oder weniger davon vorhanden ist.


Hormone bei Geburt und Stillen

Sowohl bei der Geburt, als auch beim Stillen steuert das Hormon Oxytocin wichtige Mechanismen.


Geburt

Oxytocin löst die Wehen bei der Geburt aus. Damit die Gebärmutter nicht zu früh mit den Wehen beginnt, bildet der Körper das Enzym Oxytocinase, das die Wirkung von Oxytocin hemmt. Erst, wenn das Hormon eine hohe Konzentration im Blut hat, verliert Oxytocinase seine Wirkung und die Wehen beginnen.

Kurz vor der Geburt werden zusätzlich die Anzahl der Oxytocinrezeptoren im Gebärmuttermuskel erhöht, was zu einer stärkeren Wirkung des Hormons führt.


Stillen

Wenn ein Kind an der Brustwarze der Mutter saugt, löst dies Signale zum Hypothalamus aus. Die Freisetzung von Dopamin wird heruntergefahren, weil dieses Hormon die Wirkung von Prolactin hemmt. Prolactin regt die Bildung von Muttermilch an.

Damit das Kind genug Muttermilch erhält, wird gleichzeitig Oxytocin freigesetzt. Hier bewirkt es, dass die Milch in die Milchgänge gepresst und dem Kind leichter zugänglich gemacht wird.



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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was sind die Funktionen von Oxytocin bei der Geburt?

Was bedeutet positive Rückkopplung für das Hormonsystem?

Was ist die Rolle von Hypothalamus und Hypophyse im Hormonsystem?

Beta

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