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Die «Not-to-do»-Liste

Dinge, die man beim Lernen nicht machen sollte
Alle kennen die sogenannten «To-do»-Listen: Aufgaben und zu erledigende Dinge werden notiert, geordnet und schliesslich nach dem Abarbeiten freudig abhackt. Aber hast Du schon einmal von «Not-to-do»-Listen gehört? In diesem Artikel erfährst Du, was genau eine «Not-to-do»-Liste ist, wie Du eine solche Liste erstellen kannst und welche Vorteile sie mit sich bringt.

Was ist eine «Not-to-do»-Liste?

Wenn eine «To-do»-Liste Punkte auflistet die erledigt werden müssen, ist eine «Not-to-do»-Liste genau das Gegenteil davon. Sie listet alle Aufgaben auf, auf die Du in Deinem Lernalltag verzichten kannst und die Du auf keinen Fall erledigen sollst, egal was passiert. Es handelt sich also um einen Überblick aller Dinge, die Dich ablenken könnten, eine niedrige Priorität haben, Dir zu viel Energie rauben und zu schlechten Gewohnheiten führen.

In erster Linie ist eine «Not-to-do»-Liste ein praktisches Hilfsmittel, um Dich auf die wichtigen Dinge in Deinem Leben und vor allem in der Schule zu konzentrieren und Dich nicht von Deinen Plänen ablenken zu lassen, aber auch um Dir die eine oder andere schlechte Gewohnheiten abzugewöhnen. Sie stellt eine visuelle Erinnerung dar und hilft Dir auf dem Weg zu Deinen Zielen zu bleiben. Kurz auf der «Not-to-do»-Liste stehen Verhaltensweisen, die Du vermeiden solltest.

Wie erstellt man eine «Not-to-do»-Liste?

Bevor Du Dir eine «Not-to-do»-Liste erstellst, erforsche Deine Lerngewohnheiten und finde heraus, wie Du Deine Zeit typischerweise verbringst. Ohne welche Dinge kannst Du nicht leben beziehungsweise lernen? Was kannst Du leicht aus Deinem Alltag kürzen?

Danach solltest Du Dir über Deine Ziele und Deine Prioritäten im Klaren sein. Was möchtest Du am Ende des Tages erreichen? Welche Themen haben Priorität und welche kannst Du gut auch später bearbeiten? Versuche ausserdem, Wichtiges von Unwichtigem mit Hilfe folgender Fragen zu unterscheiden: Wird diese Aufgabe zum Erreichen meiner Ziele beitragen? Gibt es negative Konsequenzen, wenn ich diese Aufgabe nicht erledige? Ist diese Aufgabe dringend oder kann sie warten?

Ist dies geklärt, geht es nun darum herauszufinden, wie Du Deine Ziele am besten umsetzen kannst. Versuche Störfaktoren in Deinem Lernalltag ausfindig zu machen und diese zu vermeiden. Wo kannst Du Zeit und Energie einsparen?

All diese Dinge, die Dich von Deinen Zielen abbringen und die Du auf keinen Fall tun solltest, gehören auf Deine «Not-to-do»-Liste.

So könnte eine «Not-to-do»-Liste für Deinen Lernalltag aussehen:
  • Social Media offenlassen
  • aufgeben
  • nur auswendig lernen und nicht anwenden
  • jammern, meckern, klagen – demotiviert sein führt zu nichts
  • Dein Handy eingeschaltet lassen – immer erreichbar sein
  • auf bewusste Pausen verzichten
  • Dein Zimmer aufräumen – das sollte vorher und nicht während dem Lernen erledigt werden.
  • Stifte sortieren
  • sich ständig unterbrechen lassen
  • das Handy in greifbarer Nähe lassen
  • trödeln
  • Aufgaben herausschieben
  • Lernplan ignorieren
  • etc.
Fallen Dir weitere Punkte ein, die Dich persönlich von einem produktiven Lerntag abhalten?

Vorteile einer «Not-to-do»-Liste?

Geeignet sind diese «Not-to-do»-Listen besonders für diejenigen Menschen, die sich leicht ablenken lassen, schnell abschweifen und Probleme haben, sich ihre Zeit klug einzuteilen.

Mit einem Blick auf die «Not-to-do»-Liste, kann der Fokus wieder geschärft werden und die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche gelenkt werden.

Eine solche Liste kannst Du beispielsweise auf auf Notion erstellen. Erfahre hier mehr über Notion und wieso Du es unbedingt ausprobieren solltest! Weitere Vorteile einer «Not-to-do»-Listen sind:
  • Zeitfresser ausschalten und so wertvolle Zeit freischaufeln
  • Energie sparen, um diese gezielter einsetzen zu können
  • Produktivität steigern
  • Wichtiges von Unwichtigem trennen
  • Prioritäten setzen lernen
  • Unschöne Gewohnheiten vermeiden, wie beispielsweise die Abhängigkeit von Social Media
  • Motivation erhöhen, da man vorankommt

Fazit

Die «Not-to-do»-Liste im Gegensatz zur «To-do»-Liste zählt alle Punkte auf, die vermieden oder verschoben werden können und keine dringende Priorität haben. Sie fungiert als eine Art Leitfaden für Deinen Lernalltag und soll Dich von Unwichtigem fernhalten. Sie hilft Dir, fokussiert und konzentriert zu arbeiten, um Deine Ziele zu erreichen und Dich nicht von Geringfügigem aufhalten zu lassen. Wenn Du weitere Tipps zu Konzentration brauchst, dann lies diesen Artikel zu Apps, die Dir beim lernen helfen.
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